FAMILIE

bild für Gericht für Innenansichten , Praxis für systemische Jugend- und Familienhilfe

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafaka

Was ist Familie? Wir verstehen unter dem Begriff Familie Menschen, die sich entscheiden für eine gewisse Zeit oder für immer gemeinsam einen Weg zu beschreiten, um für einander da zu sein. Das kann beispielsweise mit und ohne Kinder, mit einem oder mehreren Standorten, Generationen übergreifend sein.
Auf diesem Weg können verschiedene Herausforderungen ein gemeinsames Fortkommen blockieren oder verzögern. Die Herausforderungen können eine oder mehrere Personen betreffen, durch ein Ereignis ausgelöst werden oder der Zeit geschuldet sein.

Wir bieten Ihnen in der Lösung der Herausforderungen Unterstützung an. In einem ersten Gespräch sind Sie eingeladen, Ihren bisherigen Weg zu beschreiben. Gezielte Rückfragen von unserer Seite sind ein erster Schritt, weitere Unebenheiten Ihres Weges zu erfassen. Gemeinsam überlegen wir, was wir Ihnen an Ihren Bedürfnisse, Herausforderungen und Ressourcen orientiert anbieten können, um Ihren Weg weiter auszuleuchten und für Sie Gehbar zu machen.

Das passgenaue Angebot kann aus einem oder mehreren der folgenden Elemente bestehen.


Beratung

Das Beratungsangebot umfasst Hilfestellungen, Informationen, das Setzen von Impulsen, etc.,damit Sie Ihren Weg gestärkt fortsetzen können.

Coaching

Im Coaching konzentrieren wir uns mit Ihnen auf die Bearbeitung einer von Ihnen beschriebenen Herausforderung. Gemeinsam betrachten wir die Herausforderung und erarbeiten mit Ihnen Ziele für eine Veränderung. Wir begleiten Sie in der Umsetzung Ihrer Ziele.
Das Angebot richtet sich an Familien bzw. einzelne Familienmitglieder.

Familiendiagnostik

Gelegentlich ist es notwendig, den Familienweg genauer zu betrachten: Ursachen von Herausforderungen oder Bedarfe Einzelner bzw. der Familie werden genau differenziert. Anhand entsprechender Testverfahren und/oder strukturierter Interviews wird eine Diagnose und ein entsprechender Maßnahmenvorschlag erarbeitet.

Mediation – außergerichtliche Streitschlichtung

Mediation ist ein Verfahren zur außergerichtlichen Streitlichtung, in dem mittels gewaltfreier Kommunikation eine einvernehmliche Lösung mit den beteiligten Konfliktparteien erarbeitet wird.

Mediation ist ein Verfahren, das für die beteiligten Konfliktparteien vielfältige Vorteile bietet:
- „Win-Win-Lösung“, d.h. alle Beteiligten profitieren
- Konfliktparteien bestimmen Themen und Lösung
- Identifikation mit dem Ergebnis durch eigenverantwortliches Handeln
- die Beteiligten werden konfliktfähiger
- Kommunikation wird wieder hergestellt
- Vertraulichkeit – keine Öffentlichkeit und damit kein öffentlicher Gesichtsverlust

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, durch dessen Phasen der Mediator als allparteilicher Dritter führt.

Eine Mediation beginnt mit der Einleitungsphase (1), in welcher der Mediator den Beteiligten den Ablauf des Verfahrens und seine Rolle vorstellt.

In der Darstellungsphase (2) erhalten die Konfliktparteien Gelegenheit, den Konflikt und dessen Entstehung aus ihrer individuellen Perspektive zu beschreiben.

Die sich anschließende Erhellungsphase (3) dient der gemeinsamen Erörterung bestimmter, konfliktspezifischer Themen und leitet in die Lösungsphase (4) über. Hier erarbeiten die Beteiligten eine eigenständige Lösung. Abschließend wird die Übereinkunft (5) protokolliert.

Mediation eignet sich im Besonderen für Konflikte zwischen Eltern (z.B. Trennung und Scheidung, Umgang und Sorge für die gemeinsamen Kinder), zwischen Eltern und Kindern (z.B. Verbesserung der Kommunikation in der Adoleszenz), in der Peergroupe (z.B. Soziales Umfeld, Schule) und zwischen Nachbarn (z.B. Lärmbelästigung).

Die Mediation wird von ausgebildeten Mediatoren durchgeführt, die aufgrund ihrer Ausgangsberufe (Diplom-Juristin, Diplom-Psychologin) nach ersten Vorinformationen passgenau eingesetzt werden können.



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